Lueftung

Frische Brise im Haus

Gesunde frische Luft ist unser Lebenselixier. Wenn gar nichts mehr geht, heißt es: einfach mal tief durchatmen. Das ist oft leichter gesagt als getan, denn die meisten von uns verbringen den Großteil des Tages in geschlossenen Räumen. Und bei diesen wird durch den Einsatz neuer Bau- und Dämmmaterialien eine dichte Bauweise erreicht, die einen Mindestluftwechsel in den Wohnräumen nicht mehr gewährleistet. Aber für Gesundheit und Wohlbefinden und zum Schutz der Bausubstanz vor Feuchteschäden ist ein ausreichender Luftwechsel zwingend erforderlich.

Im Wohnungsbau wird eine Luftwechselrate von ca. 0,3 angestrebt, das heißt, ein Drittel der Raumluft sollte stündlich ausgetauscht werden.

Die Lösung bietet ein Wohnungslüftungs-System. Es stellt den notwendigen Luftwechsel her und reguliert in den Räumen vorhandene Luftfeuchtigkeit. Die Vorteile liegen auf der Hand: kontrollierter Austausch der verbrauchten Raumluft durch frische, gefilterte Außenluft, ein behagliches Raumklima, Verhinderung von Schimmelbildung und damit Schutz der Bausubstanz.

Und es werden die Vorgaben des Gesetzgebers eingehalten, denn die Energieeinsparverordnung (EnEV) verpflichtet Bauherren sogar dazu, einen ausreichenden Mindestluftwechsel im Haus sicherzustellen.

Auch Allergiker wissen Wohnungslüftungs-Systeme zu schätzen, denn die Ausstattung mit effektiven Pollenfiltern reduziert die Schadstoffbelastung, so dass die Betroffenen weniger unter allergischen Reaktionen leiden und trotzdem frische Luft atmen.

 
 
Weitere Infos:


→ Zentrale Lüftung für den Neubau


Bei neuen Einfamilienhäusern ist der Einbau eines Wohnungslüftungs-Systems bereits Standard und es gilt als Komfortmerkmal und wertiges Ausstattungsmerkmal einer Immobilie.
Dabei werden alle Räume über ein Kanalsystem und ein zentrales Gerät mit Frischluft versorgt. Die Lüftungskanäle liegen meist im Fußboden verborgen oder sind in die Wände integriert.

→ Dezentrale Lüftung für den Bestandsbau


Aufgrund der kontinuierlich steigenden Energiekosten wird die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden immer wichtiger. Nach einer Modernisierung bieten sie den Bewohnern
neuen Komfort durch neue energieeffiziente Fenster und Türen oder Fassadendämmung.
Durch solche Maßnahmen werden allerdings auch ältere Wohnungen so dicht, dass kein ausreichender Frischluftaustausch mehr stattfindet. Die Folge ist eine hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen, die zu Schimmelbildung führen kann. Gefährdete Stellen sind insbesondere Raumecken, die an Außenwänden liegen und in denen die Feuchtigkeit kondensiert.

Da im Bestandsbau eine zentrale Lüftungsanlage meist ausscheidet, weil kein Platz vorhanden ist, um Lüftungskanäle zu installieren, ist hier eine dezentrale Anlage mit Wärmerückgewinnung die geeignete Lösung. Dezentrale Lüftungsgeräte können gezielt in einzelne Räume eingebaut werden.

→ Wärmerückgewinnung


Durchdachte Lüftungssysteme helfen nicht nur, die Wohnqualität zu steigern. Sie tragen auch zur Energieeinsparung bei, wenn sie mit einer Wärmerückgewinnung gekoppelt sind.
Verbrauchte Luft wird abgesaugt und an dem zentralen Wärmetauscher vorbeigeführt. Hier überträgt die Abluft bis zu 98 Prozent ihrer Wärme an die hereinströmende Frischluft (bei dezentralen Systemen bis zu 90 Prozent), sodass diese bereits wohltemperiert in die Wohnräume gelangt. Das Haushaltsbudget wird auf diese Weise durch einen deutlich geringeren Energiebedarf spürbar entlastet.

Hauslueftung
 

Systeme zur Wohnungslüftung
Auch Allergiker wissen Wohnungslüftungs-Systeme zu schätzen, denn die Ausstattung mit effektiven Pollenfiltern reduziert die Schadstoffbelastung, so dass die Betroffenen weniger unter allergischen Reaktionen leiden und trotzdem frische Luft atmen.